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Letter Mühle
Umgeben von nahezu
anderthalb Meter dickem Mauerwerk kann man heute im liebevoll
restaurierten Letter Wahrzeichen manches nette Familienfest feiern.
Aber wer immer das schmucke Bauwerk sieht, kann sich nicht der
Vergangenheit der Mühle verschließen.
1854 erbaute
Landwirt Joseph Günnewig „Günks Mühle“, die somit wohl älteste
Windmühle im Altkreis Wiedenbrück. Zwischenzeitlich errichtete
Heinrich Günnewig für windstille Zeiten ein kohlebeheiztes Lokomobil (Dömper) in einem angebauten Schuppen. Später pachtete Heinrich Populoh die Mühle.
Dr.
Josef und Hermann Günnewig mahlten dann schließlich
Getreide in großem Stil, ganze Schiffsladungen kauften sie auf.
Allerdings kam es infolge der Wirtschaftslage zum Ruin und immer mehr
zum Verfall des Gebäudes.
Seit 1961 gehört
die Mühle der Familie von Bernhard Bücker. Nun wurde fleißig
restauriert, das Mauerwerk ausgefugt und die Galerie erneuert. Einzig
die Flügel fehlen. Ein Anblick macht aber rasch klar: Es muss gar
nicht alles perfekt sein. Kein Mensch ist perfekt. Warum soll es ein
Bauwerk sein?
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Galeriewindmühle
als Binendreher mit
Segeltuchbespannung
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Baujahr: |
1854 |
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Höhe: |
22 m |
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Flügelkreuz: |
26,50 m |
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Windangriff: |
100
qm |
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Mahlgänge: |
2 |
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Mahlsteine: |
1,60
m |
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Gewicht: |
1.000 kg |
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Mauerstärke:
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1,60
m u.
0,70
m o. |
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